Elsässer
Pfälzer Kabarett
am Montag den 27.Juni.2005 -
20°° UHR
(Karten im Vorverkauf)
Zum
12. Mal findet das Grenzlandfest in Kapsweyer statt und fast schon
traditionell wird das Fest am 27. Juni um 20:00 Uhr mit einem
elsässisch-pfälzischen Kabarettabend in der Südpfalzhalle beendet.
Karten
gibt es für 10 Euro im Vorverkauf bei der Metzgerei Jud in Kapsweyer,
beim Musikantebuckl Oberotterbach und bei der Ortsgemeinde Kapsweyer,
Tel. 0 63 40 / 14 52
|
Jean-Pierre Schlagg
Den Elsässer Part übernimmt Jean Pierre
Schlagg aus Souffelweyersheim bei Strasbourg, den hierzulande kaum einer
kennt, der aber bereits über 30 Jahre sein Publikum als Schauspieler,
Sänger und Kabarettist begeistert. 1950 geboren, ist er in der Welt des
Theaters, des Kabaretts und der Musik seit 1970 zu Hause. So war er
Mitglied des wohl berühmtesten elsässischen Kabaretts „Le Barabli“ mit
dem der unvergessene Straßburger Kulturpolitiker, Kabarettist und
Dichter Germain Muller elsässische Kulturgeschichte schrieb. Nach
Gründung der bekannten Gruppe D’Scheligemer im Jahre 1973 spielt er
immer häufiger Theater und startet eine Karriere als Sänger. 1989 leitet
er zur Zweihundertjahrfeier der französischen Revolution das größte
Wanderschauspiel: Elsass ohne Kniehose. Nicht nur durch seine Arbeit
fürs Deutsche Fernsehen, u.a. mit Iris Berben und durch sein
mehrjähriges Engagement am Nationaltheater Stuttgart, sondern auch durch
seine deutsche Großmutter ist ihm Deutschland nicht fremd. Schon 1982
erhielt er den „Bretzel D’Or“, die höchste kulturelle Auszeichnung im
Elsass. In seinem Programm „ Schlag für Schlagg“ schlüpft er in die
verschiedensten Rollen und wechselt zwischen Lied- und Wortbeiträgen.
Begleitet wird Jean-Pierre Schlagg vom Pianisten Francois Hoernel. |
Twotones
Keine Unbekannten in
der Pfalz sind die Twotones in Gestalt von Rainer Klundt (Piano) und
Anna Krämer (Gesang). Seit 1992 unterwegs, mehrfach ausgezeichnet und
seit 2003 mit neuer Sängerin zeigen sie Ausschnitte aus ihrem neuen
Programm. „Ü 30 – und was kommt jetzt!?“ heißt es und blickt nicht nur
einer sehr speziellen Generation tief in die Seele. Ü 30, das sind
diejenigen die (unter anderem) die erste Scheidung hinter sich haben,
die in Patchworkfamilien leben, sich den ganz normalen Wahnsinn aus
ihrer Schmollecke anschauen oder die abschätzigen Blicke der
nachfolgenden Generation auf Bauch und Geheimratsecken fürchten. Mit der
ihnen eigenen Portion Zynismus und Ironie nähern sich die Twotones
diesen und all jenen, die stets verkrampft versuchen, mit Fitness-Wahn,
Wohlfühl-Diäten und exotischen Lebensentwürfen der aufkommenden
Sinnkrise zu entkommen. Und wer fühlt sich da eigentlich nicht
zugehörig...? |